Eindrücke eines Wochenende

Hinfahren. Zeug abstellen. Wieder los. Bullen streßen, Faschos pöbeln. Alles halb so wild, aber die eigenen Paranoia machen mir Angst.
Egal, hilft nichts. Wieder zurück und angepackt. Naja oder eben daneben sitzen und unqualifizierte Kommentare abgeben.
Schlafen.

Kaffee, Kippe, Kästen schleppen. Nichts steht. Genervte Stimmung. Gleichzeitig können wir kaum was tun und grillen Gemüsespieße.
Langsam kommt das Ganze in Fahrt. Menschen. Musik. Hektik. Streß? Ein bisschen. Hunger. Fühle mich scheiße. Wurde mal wieder allein gelassen mit kollektiv übernommenen Aufgaben. Ärger und schlechte Laune wird mit Bier und guter Livemusik verdrängt. Aber er kommt wieder. Heftig. Dazu emotionale Probleme. Eine Beziehung die in die Brüche ging kommt mir in den Sinn. Das hat alles hier angefangen.
Feuer. Schön? Heute nicht. Wunden reißen auf. Wie ein Schlag in die Fresse.

Flügel aus Flammen
Eine feurige Blüte
Ein Tanz in Divergenz
Der Einigkeit heißt

Vorbei. Laune im Arsch. Plötzlich flauschen. Worte die aufbauen sollen. Zu spät.

Um 5 bin ich wieder an der Bar. Bier, Kippe, Mukke. Ein bisschen tanzen und noch mehr Bier. Was zu rauchen. Was für ein Frühstück. Aber die Laune ist wieder top. Pennen vorm Haus auf einen viel zu kleinen Sofa. Brötchen holen. Verschiedene Leute treffen. Kaffee. Nochmal frühstücken in größerer Runde. Jemand beginnt was vorzulesen. Bier, Kippe, Sonnenbrille. Und plötzlich ist es Abend.
Daran könnte ich mich gewöhnen. Trotz der Höhen und Tiefen. Aber morgen wird mich die Realität wieder haben und die schöne Erfahrung muss wieder über Wochen oder Monate hinweg dir halt geben.

Was bleibt ist das wichtige Gefühl trotz allem nicht alleine zu sein und die gemeinsame Forderung: Her mit dem guten Leben!

… und eine Magenverstimmung.


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